Was macht Gwen Stefani konservativ?

Das sollten wir uns genauer anschauen: Sie warb für eine Gebets-App und hörte rechtsgerichteten Podcast.


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Gwen Stefani hat einmal mehr das Internet aufgewühlt. Einige beschuldigen die frühere No-Doubt-Sängerin, eine christliche MAGA-Loyalistin zu sein. Aber was steckt dahinter?

Gwen Stefani lobte Podcastfolge von Tucker Carlson

Einerseits reagierten X-User auf den Post der 55-Jährigen, in dem sie den Schauspieler Jonathan Roumie für sein Interview mit dem rechtsgerichteten Podcast-Host Tucker Carlson lobte. Für manche im Netz Anlass genug, sie als eine „rechtsaußen Gaunerin“ zu bezeichnen.

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Jonathan Roumie, der in der Serie „Der Auserwählte“ Jesus Christus spielt, redete mit dem Podcast-Host über das Christentum und bekam dafür Gwen Stefanis Bewunderung:

„Wow @JonathanRoumie du bist ein kraftvoller, inspirierender Mensch, was für ein aufschlussreiches, intelligentes und schönes Interview. Danke, dass du du bist.“

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Ein anderer X-User meinte, damit würde die Sängern den Podcast an sich bewerben: „Lösch den Post. Verstärke nicht Tucker Carlsons extrem gefährliche Plattform.“

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Sie wirbt wie Mark Wahlberg für eine Gebets-App

Andererseits trat Gwen Stefani im März auch in einem Werbespot für die christliche Gebets-App „Hallow“ auf. In dem Werbespot lud sie ein, sich ihr bei einer 40-tägigen Gebets-Challenge für die Fastenzeit anzuschließen.

Der Instagram-Post von „Hallow“ mit Gwen Stefani:

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Mark Wahlbergs Werbespot wiederum wurde während des Super Bowls 2024 ausgestrahlt, was zu Millionen neuer Downloads in wenigen Tagen führte. Er ist aber nicht nur Testimonial, denn er liest auch Gebete und Meditationen ein. Besonders für die Fastengebets-Challenge, für die nun Gwen Stefani geworben hat.

Dass Gwen Stefanis für die App die Werbetrommel rührte und Jonathan Roumie mit positiven Worten überschüttete, verstanden X-User als eine Folge ihrer Hochzeit mit dem konservativen Country-Musiker Blake Shelton. Dazu heißt es auf der Social-Media-Plattform unter anderem: „Gwen Stefani scheint eines dieser Mädchen zu sein, die jeden Mann, mit dem sie zusammen ist, komplett absorbiert und zu ihm wird. Irgendwann werden sie sich scheiden lassen und sie wird eine Ballade darüber singen, wie sie für ihn verloren hat, wer sie war.“

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Womit der X-User ihrem Ehemann einen derartigen Einfluss zuspricht, der das ganze Wesen der Sängerin verändert. Und gleichzeitig ihr abspricht, eigene Entscheidungen treffen zu können.

Ihre früheren Songtexte waren feministisch

In der Vergangenheit trat die „Hella Good“-Sängerin bei politischen Benefizveranstaltungen für den damaligen demokratischen Kandidaten Barack Obama auf. Außerdem war sie bei seinem letzten Staatsdinner zu Gast.

An sich wurde sie für ihre feministischen Songtexte und ihre Unterstützung der LGBTQIA+-Community anerkannt. In den letzten Jahren hat die Kalifornierin ihre politischen Ansichten aber nicht mehr geäußert. Im Jahr 2021 wurde Stefani in einer Titelgeschichte für „Paper“ gefragt, ob sie „jetzt Republikanerin ist“. Die Sängerin stellte klar, dass sie sich nicht als eine Anlaufstelle für politische Fragen sieht: „Ich nutze meine Plattform, um meine Lebensgeschichte mitzuteilen und mich mit Menschen auszutauschen. Ich studiere nicht Politikwissenschaft. Ich bin nicht diese Person. Jeder weiß das. Warum sollte ich also überhaupt darüber reden?“