Von Depeche Mode bis Spoon: 12 neue gute und schlechte Alben im Überlick
Diese Woche sind die neuen Alben von u.a. Depeche Mode, Judith Holofernes, Jarvis Cocker & Chilly Gonzales erschienen. Lest hier unsere Rezensionen.
Album der Woche: Depeche Mode – SPIRIT (4 Sterne)

Die Synthieboys mit ihrer bewegten Geschichte bringen auf ihrem 14. Album alles noch einmal zusammen: Kraftwerk-Worshipping, EBM-Noise, ihre Idee vom Blues und sogar dieses prä-apokalyptische Gefühl wie damals im eingekreisten Berlin.

Mute/GoodToGo Adult. – DETROIT HOUSE GUESTS (5 Sterne)

Das verdiente Detroiter Electro-Duo frischt sein Konzept mit Hilfe von Stiftungsgeld und sechs befreundeten Künstlern auf.
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Deutsche Grammophon/Universal Jarvis Cocker & Chilly Gonzales – ROOM 29 (1,5 Sterne)

Der von einem berühmten Hotel inspirierte Liederzyklus ist leider eintönig wie ein Zimmer im Bahnhofshotel.

Karlrecords Golden Diskó Ship – IMAGINARY BOYS (5 Sterne)

Zwischen minimalistischer Avantgarde und hippiesken Endlosimprovisationen: das dritte Album der in Berlin beheimateten Klangkünstlerin Theresa Stroetges.
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Nonesuch/Warner Conor Oberst – SALUTATIONS (4 Sterne)

Das ehemalige Wunderkind stattet seine neuen Folk-Songs zum Glück wieder üppiger aus, vertont aber weiterhin First-World-Probleme.

Därängdängdäng/Embassy Of Music/Warner Judith Holofernes – ICH BIN DAS CHAOS (4 Sterne)

Solowerk mit Helden-Luft: Gute Gitarrenrocksongs, zwei tolle Balladen.
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City Country City/Indigo Jeb Loy Nichols – THE COUNTRY HUSTLE (4 Sterne)

Ob Disco oder Folk, Reggae oder Soul: Der Großmeister des Unterstatement macht aus allem seinen typischen Plüsch-Pop.
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Domino Records/GoodToGo Real Estate – IN MIND (3,5 Sterne)

Auf ihrem vierten Album gönnt sich die schluffige Indie-Pop-Band aus Ridgewood, New Jersey, ein zartes Sound-Update.

Matador/Beggars/Indigo Spoon – HOT THOUGHTS (5 Sterne)

Tanzen oder Staunen? Mit dem experimentellen Indie-Art-Funk der Texaner geht beides – und immer besser.
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Buback/Indigo Sookee – MORTEM & MAKEUP (4 Sterne)

Die Berliner Rapperin versucht mit den Inhalten des Zecken-Rap den HipHop-Mainstream zu kapern.
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Glitterbeat/Indigo Tamikrest – KIDAL (4,5 Sterne)

Die Wüsten-Blues-Band aus Mali gelingt trotz Exil und Kriegswirren in ihrem Heimatland ein großes Album.
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Vertigo/Universal Milky Chance – BLOSSOM (2,5 Sterne)

United Elektrofolkies und fleißige Housebienchen: Was passiert eigentlich, wenn wir mehr als ein paar Klackerbeats ins Feuer werfen?